Mahnung an nachfolgende Generatio
„Über 1.200 Menschen, die von 1961 bis 1989 an der DDR-Grenze
getötet wurden, dürfen nicht vergessen werden. Die Verantwortung
für die Toten liegt bei SED, Staatssicherheit und Grenztruppen.
Wir müssen auch heute über die 28 Jahre dauernde Teilung unseres
Landes sprechen. Gerade für Jugendliche ist es inzwischen kaum
noch vorstellbar, dass unser Land bis zum Herbst 1989 durch eine unmenschliche
Grenze geteilt war. Die Erinnerung an ein menschenverachtendes Grenzregime
tritt immer mehr in den Hintergrund. Gerade deshalb muss die Erinnerung
an das Schicksal der über 1.200 Menschen, die an der Grenze der
DDR zu Tode kamen, wach gehalten werden..."
CDU-Landtagsfraktion MV, Harry Glawe am 11.8.2010 »
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"Grenzverletzer"
immer noch gehasst
Eine Kunstinstallation von Helmut Preller
zum 13.August 1961 und die Auswirkungen
Eigentlich hätte es sich doch jeder Ort in Deutschland wünschen
können, wenn ein Künstler an die Wende bzw. die Mauer erinnert.
Helmut Preller hat das in dem mecklenburgischen Städtchen Schönberg
getan, doch nun kocht die Volksseele hoch, was ein Außenstehender
nur schwer verstehen kann. Denn Prellers Sperrholz-Mauer lädt ein
zum Gucken und Diskutieren, vor allem aber setzt es ein Mahnmal in einer
Stadt, die durch die deutsch-deutsche Teilung leiden musste. »
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ein Portrait im Nordkurier
19. Juli 2011 - NDR-MV u.a.:
Schönberg. Der Linkspolitiker
Michael Heinze kehrt vorerst nicht ins Rathaus der Kleinstadt Schönberg
in Nordwestmecklenburg zurück. .
Das haben die Stadtvertreter am Abend in einer nicht öffentlichen
Sitzung entschieden. Die Abgeordneten zweifeln das Urteil des Schweriner
Verwaltungsgerichts an. Das sah Anfang Juni keinen Grund, die Wahl Heinzes
zum Bürgermeister vor zwei Jahren für ungültig zu erklären.
Die Stadtvertreter sehen das anders. Ihrer Ansicht nach habe das Gericht
Fehler gemacht. „Die Stadtvertretung sieht im Urteil selbst und
in der Begründung zum Urteil zahlreiche Aspekte, die sie so nicht
hinnehmen kann bzw. die den Verdacht der Rechtsbeugung aufkommen lassen
könnten“, sagt Schönbergs amtierender Bürgermeister
Lutz Götze (parteilos/ Die Linke): Die Stadt will jetzt einen Antrag
auf Zulassung einer Berufung vor dem Oberverwaltungsgericht in Greifswald
stellen. Innerhalb von vier Wochen muss sie dies begründen.
Heinze war vor zwei Jahren erneut zum Bürgermeister von Schönberg
gewählt worden – mit 72 Prozent der abgegebenen Stimmen.
Die Stadtvertreter hatten die Wahl anschließend für ungültig
erklärt. Ihre Begründung: Heinze habe seine Zweifel an der
Eignung als Ehrenbeamter und damit als ehrenamtlicher Bürgermeister
nicht ausgeräumt. Nach Ansicht der Stadtvertreter hat der Linkspolitiker
vor der Wahl seine Vergangenheit als Informeller Mitarbeiter für
die Staatssicherheit verschwiegen und als hoher Offizier der Grenztruppen
gegen die Menschenrechte verstoßen.
Ortszeit regional: Darf ein
ehemaliger Kommandeur der DDR-Grenztruppen und inoffizieller Mitarbeiter
der Staatssicherheit Bürgermeister sein? Diese Frage spaltet Schönberg
- NDR 1 Radio MV berichtet.
Michael Heinze ist gewählter Bürgermeister - die Stadtvertreter
haben die Wahl für ungültig erklärt und Heinze beurlaubt.
Für sie geht aus den Unterlagen der Birthler- Behörde und
des Freiburger Militärarchivs eindeutig hervor: Heinze hat unter
dem Decknamen "IM Richard" für das Ministerium für
Staatsicherheit gearbeitet und als Offizier der DDR- Grenztruppen gegen
die Grundsätze der Menschlichkeit verstoßen. Ein einmaliger
Fall.
Der Streit dauert bereits fast ein Jahr- und ein Ende ist im Moment
nicht in Sicht: Heinze klagt vor dem Verwaltungsgericht gegen die Entscheidung
der Stadtvertreter, die Wahl für ungültig zu erklären.
NDR 1 Radio MV stellt die unterschiedlichen Positionen in diesem Streit
dar, hat mit Heinze selbst gesprochen, mit Befürwortern und Kritikern.
Ein Militärhistoriker bewertet Heinzes Rolle als Grenzoffizier,
ein Jurist den Streit um die Bürgermeisterwahl. Ein Fall, wie es
ihn in Deutschland noch nie gegeben hat. Download:
Sendung | mp3-format
Mensch mit traurigem Gesichte, sprich nicht nur von Streit
und Leid April/Mai 2010 - der Pastor der
Kirchengemeinde Schönberg - Jochen Schmachtel - teilt seine Gedanken
zum Problem "Bürgermeister in Schönberg" im Laurentius-Bote
für die Kirchengemeinde Schönberg in Mecklenburg.
Einspruch stattgegeben - Bürgermeisterwahl ungültig
Die Stadtvertretung von Schönberg (Landkreis Nordwestmecklenburg)
hat am Donnerstagabend die Wahl des Linke-Politikers Michael Heinze
zum Bürgermeister für ungültig erklärt. Sechs der
elf Stadtvertreter hätten für eine Neuwahl gestimmt, fünf
dagegen, sagte der amtierende Bürgermeister Lutz Götze (Linke).
Heinze habe gegen die Entscheidung eine Klage beim Verwaltungsgericht
angekündigt. Mehr als 100 Bürger hätten die Abstimmung
verfolgt und sich mit Zwischenrufen, Anfragen und Beifallsbekundungen
geäußert, sagte Götze.
Gegen die Wiederwahl des Linkspolitikers, der bereits 2004 das Amt des
ehrenamtlichen Bürgermeisters übernommen hatte, war Einspruch
erhoben worden. Es gebe erhebliche Zweifel an seiner Eignung zum Ehrenbeamten.
Heinze war zu DDR-Zeiten Kommandeur der Grenztruppen im Abschnitt zwischen
Ostsee und Elbe gewesen. Die Begründung
"Ungültigkeit der Wahl" der Stadtvertretung>> Link
zu Youtube: Der Bericht im NDR Kritker:
Zweifel nicht ausgeräumt>>
15. Juli 2009 - NDR MV:
Wie alles begann - 14.Juli.2009 - Demo in Schönberg
So nahm es am 14.7.2009 in Schönberg seinen Anfang, als die Stadtvertretung
beschloss Michael Heinze die Rücknahme der Ernennung zum Bürgermeister
2004 auszusprechen, weil er vor und nach der Ernennung verschwieg, dass
er als IM Richard für das MfS (Stasi) tätig gewesen ist. Helmut
Preller hatte Einspruch gegen die Gültigkeit der Wahl erhoben.
Bizarr wie sich die Aufarbeitung der deutsch-deutschen Geschichte in
Schönberg an der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze gestaltet.
Ungeachtet des Leids, dass die SED-Diktatur und ihre Helfershelfer in
Partei und Grenztruppen ihren Opfern und deren Angehörigen zufügten,
den Toten an der innerdeutschen Grenze, den Gefolterten in den Gefängnissen,
den verbauten und verhinderten Lebenswegen - ungeachtet dessen sollen
die Unterdrücker weiter am Drücker bleiben. Auch Ex-Stasi
Spitzel Dr. Aurich = IM Kusitzki aus Schonberg beteiligt sich maßgeblich
an dieser Demo. Er war seit 1975 IM bis 1989 und Chefarzt im Schönberger
Krankenhaus. Link
zu Youtube: Der Bericht im NDR
24. Februar 2010 - Ostseezeitung/LN:
Bewußt falsch zitieren -
Agitation der Heinze-Sympatisanten mit Leserbriefen -
machen auch vor Altbundeskanzler Helmut Schmidt nicht halt.
Karl-Heinz Düwel - verantwortlich für 6 Monate mehr Leid im
Schönberger Bürgermeister-Skandal - zeigt sein wahres Gesicht:
als Agitator der alt-neuen SED/Linken Propaganda werden die Psychoschalter
"Faschismus" "NS" "russische Kriegsgefangenschaft"
benutzt, um per Leserbrief neues Gift zu streuen. Heinze wird als Vollstrecker
des SED-Grenzregime mit Helmut Schmidt auf eine Ebene gestellt.
Der Falscheit und Lüge - dem Bösen - muss widersprochen werden.
Die Fakten und das Transskript zur Sendung von Beckmann unter folgendem
Link >> Zum Leserbrief
und Transscript der Sendung Beckmann aus der Ostssezeitung:
/OZ/LOKAL/GVM vom 11.03.2010 00:00
Schiefen Vergleich geführt
Schönberg (OZ) - Nach einem vom Schönberger Karl-Heinz Düwel
gezogenen Vergleich zwischen Michael Heinze und Alt-Bundeskanzler Helmut
Schmidt (Leserbrief vom 24. Februar: „Schämt Euch, Ihr Stadtvertreter!“)
liegt der OZ jetzt die Aufzeichnung einer Fernsehsendung vor. Aus der
Aufzeichnung geht hervor, dass Zitate
aus der Sendung in Düwels Leserbrief nicht stimmten. Düwel
hatte auf eine Talkrunde mit Reinhold Beckmann, Schmidt und dem Historiker
Fritz Stern verwiesen.
In der Sendung am 22. Februar hatte Beckmann gefragt: „Was wussten
Sie über Dachau in der Zeit?“ Schmidts Antwort: „Gar
nichts. Gar nichts. Das Wort Dachau, es war mir völlig ungeläufig,
das Wort Auschwitz genauso, das Wort Bergen Belsen ganz genau so. Gegen
Ende des Krieges, auf der Flucht . . . (bin ich, die Red.) in der Nähe
von Soltau gefangen genommen worden, . . wurde dann . . . verhört
wegen Bergen Belsen, das war in der Nähe, ich wusste nicht was
das ist. Ich hörte den Namen zum ersten Mal.“ Düwel
hatte u.a. falsch zitiert, Beckmann habe die Frage gestellt:
„Sie waren doch in der NS-Zeit Offizier der NS-Wehrmacht und sind
so in russische Gefangenschaft geraten. Wie ist es Ihnen dort ergangen?“
22. Januar 2010 - Ostseezeitung/LN:
Grafe: Keine politische Macht für DDR-GrenzoffiziereHeinzes
Autoren- Lesung und Diskussion am Gymnasium Schönberg
und Palmberg-Halle in Schönberg / Mecklenburg
Roman Grafe, Experte zum menschenrechtsverletzenden Grenzregieme der
ehemaligen DDR, seiner Helfershelfer und Kader. An diesem Abend wurde
auch auf das Zusammenwirken von Staatssicherheitsdienst und Grenztruppen
eingegangen sowie auf die Verantwortung des Grenztruppen-Offiziers und
Schönberger Bürgermeisters Michael Heinze. Zu Artikeln
und Presseberichten über die Veranstaltung Das Gutachten
von Roman Grafe
17. Dezember 2009 - Deutschlandfunk:
Künftige keine Stasi-Regel- überprüfung mehr - Landtag von
Mecklenburg-Vorpommern verabschiedet neues Beamtengesetz
Michael Heinze im O-Ton: ... das war meine stille Hoffnung, das war
mein Ausgangspunkt ...
Info: Er habe seine IM-Tätigkeit 2004 bewußt zurückgehalten,
sagte Heinze der Süddeutschen Zeitung. Und er räumt ein, dass
dies ein Fehler war. Zweifel an seiner Glaubwürdigkeit werde er
nie zerstreuen können." 22.7.2009
Info: aus der svz v. 17.6.2009
Ein weiterer Vorwurf von SPD, CDU und LWS: Heinze soll vor seiner Ernennung
zum Bürgermeister 2004 ein Schreiben nicht abgegeben haben, indem
er Auskunft über seine Stasi-Vergangenheit geben sollte.
Heinze ... erklärte, er habe nicht gewusst, wie er mit diesem Schreiben
umgehen sollte. "Damals hatte sich die rot-rote Landesregierung
eigentlich entschlossen, die
Regelüberprüfung im Landesbeamtengesetz abzuschaffen. Das
war meine stille Hoffnung."
Kommentar: ein Stabschef der Grenztruppen, der das ganze Berichtswesen
der Grenztruppen wie ein Klavier spielt, will mit einem Formblatt nicht
umgehen können, das jeder andere Beamte ausfüllen kann? Wer
will hier wen hinters Licht führen?
Die Mauer ist wieder da! Grenzstreit in Schönberg
Ein früherer Stasi-IM und Grenzkommandeur, Michael Heinze, wurde
in Schönberg zum Bürgermeister gewählt. Dies führte
zum heftigen Streit unter den Bürgern - und zu einer Spaltung in
Heinze-Befürworter und -Gegner.
Info: Er habe seine IM-Tätigkeit 2004 bewußt zurückgehalten,
sagte Heinze der Süddeutschen Zeitung. Und er räumt ein, dass
dies ein Fehler war. Zweifel an seiner Glaubwürdigkeit werde er
nie zerstreuen können." 22.7.2009
Landesbeauftragte für Stasi-Unterlagen in Schönberg.
Es geht um die Grenztruppen der DDR - die Stasi - und Michael Heinze,
ehemaliger Kommandeur der Grenztruppen und Stasi-Spizel IM Richard
Der lange Schatten der Staatssicherheit:
Zeitzeugen, Infobus, Gespräche und Debatten
Ein Arzt der zu DDR-Zeiten und danach Schönberg aus eigener Erfahrung
kennt: Er wuchs in Schönberg auf, ging hier zu Schule. Er ist nach
eigener Aussage selbst ein Opfer der Stasi und über die Geschehnisse
in seiner ehemaligen Heimatstadt bestürzt. „Wenn sie mitkriegen,
dass ein Grenzoffizier und zusätzlicher Stasimitarbeiter hier Bürgermeister
spielte und jetzt von Bürgern der Stadt gefordert wird, dass er
das weitermacht, da fällt einem kaum noch was zu ein.“. Link
zu Youtube: Der Bericht im NDR
4. November 2009 - CNN:
Die Mauer in den Köpfen: Ein Beispiel aus Schönberg - weltweit ist die Gendenkmauer
zu sehen
Fredik Pleitgen kam aus Berlin nach Schönberg und berichtete
Die "Mahn und Gedenkmauer" in Schönberg - ein Kunstprojekt
von Helmut Preller - Gedenken an die Toten und Betroffenen vom DDR-SED
Grenzregime - Die Mauer in den Köpfen - von Empathie mit denen
die das Unrecht erleiden mußten keine Spur. Nach dem zweiten Zusammenbruch
einer deutschen Diktatur bleibt viel zu tun - das Aufarbeiten einer
gesamtdeutschen Geschichte - Standortbestimmung - Spuren suchen für
Lösungen, dass OST | WEST als Ganzes und nicht getrennt empfunden
werden - mutig den Verführern von Gestern und Heute entgegentreten
- den alten SED-Tätern und ihren Anhängern, die nicht wissen,
dass sie nur benutzt werden für deren Machterhalt und ihren Griff
in die Kasse des Volkes. Link
zu Youtube: Der Bericht von CNN
... oder warum ein Major der Grenztruppen der DDR
kein Mitleid mit den Opfern des Todesstreifens hat.
Ex-Offiziere als sogenannte "Zeitzeugen" im Grenzmuseum Schlagsdorf
28. Oktober 2009 - Unser Lübeck
Das "Projekt Deutsche Einheit"
oder Warum in Schönberg die Mauer wieder steht
Die Lübecker kannten Schönberg schon zu Zeiten der DDR als
Stadt der Deponie. Sondermüll in Massen wurde hinter die Mauer
gekarrt; die DDR erhielt dafür Devisen. Eine fachgerechte Entsorgung
giftiger Substanzen ist jedoch nicht erfolgt. Dass die historischen
Altlasten der Grenzregimentsstadt nicht ebenfalls auf dem Müllberg
der Geschichte verscharrt werden, dafür sorgt der Hamburger Künstler
Helmut Preller mit dem „Projekt Deutsche Einheit“. »
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29. Oktober 2009 - CNN - Mauer in Schönberg
Die Welt schaut auf Schönbergs Mauer
Die „Gedenkmauer“ ist beim größten amerikanischen
Nachrichtensender CNN ein Thema. Reporter Pleitgen: Wir tun uns schwer,
mit der Vergangenheit umzugehen. Nach den lokalen Medien sind nun auch
internationale Fernsehsender auf den Mauernachbau von Helmut Preller
in Schönberg aufmerksam geworden.
Bericht über Helmut Preller und die Mauer in Schönberg
Es ist wohl für einige Menschen, auch Journalisten schwierig, einfach
einmal anzuerkennen, dass ein "mündiger Bürger"
sich für die Opfer und noch heute leidenden Bürger der DDR-Diktatur
und gegen das Vergessen einsetzt. Dazu gehört auch die Anwendung
der unsere Demokratie definierenden Gesetze. Aufklärung ist notwendig
statt Verklärung. Die Symbole der friedlichen Revolution in der
ehemaligen DDR dürfen nicht mißbraucht werden.
Lesen Sie, was im Artikel der dpa/MV berichtet wird. » den kompletten Artikel
lesen
26. September 2009 - der Spiegel
Der Grenzverletzer
Ein Künstler aus Hamburg baut im mecklenburgischen Schönberg
eine Gedenkmauer auf und provoziert damit die Altkader. Die verteidigen
sich gegen den Eindringling. »
den kompletten Artikel lesen
12. Oktober 2009 - ost-Blog
"Grenzverletzer" immer noch gehasst
Eigentlich hätte es sich doch jeder Ort in Deutschland wünschen
können, wenn ein Künstler an die Wende bzw. die Mauer erinnert.
Helmut Preller hat das in dem mecklenburgischen Städtchen Schönberg
getan, doch nun kocht die Volksseele hoch, was ein Außenstehender
nur schwer verstehen kann. »
den kompletten Artikel auf www.ostblog.blog.de lesen
12. Oktober 2009 - Nord-Kurier:
Eine neue Mauer
teilt Schönberg
Wer sich die Mauer von Helmut Preller an der Lübecker Straße
in Schönberg ansehen will, findet für gewöhnlich genügend
Platz auf dem Bürgersteig. Es fällt auf, dass die Passanten
lieber den gegenüberliegenden Gehweg nutzen oder aber sogar extra
vor der grauen Wand, die an die vor 20 Jahren gefallene deutsch-deutsche
Grenze erinnert, die Straßenseite wechseln. »
Link zum Artikel
8. Oktober 2009 - NDR MV:
Was ist Los mit dem Färgelandaverein in Schönberg? Warum
kommen die Schweden nicht nach Schönberg - Warum tut die Stadt
nichts? Download: Sendung
| mp3-format
7. Oktober 2009 - Die Welt:
Die Mauer von Schönberg
Helmut Preller provoziert mit einem Mahnmal das alte SED-Milieu in seiner
Stadt - Die Einwohner wollen den "Wessi" vertreiben: mit Drohungen,
Mauerspechten und Bananen »
den kompletten Artikel auf www.welt.de lesen
7. Oktober 2009 - 3sat:
Bericht auf 3Sat – Der Streit um den Künstler Helmut
Preller
In Schönberg in Mecklenburg steht die Mauer wieder - geschützt
von Kameras und Stacheldraht. Ein Künstler aus Hamburg hat sie hochgezogen
und damit den Zorn einer ganzen Stadt provoziert. Seit Wochen wird er
massiv angefeindet. »
Link zu youtube »
der komplette Bericht auf www.3sat.de
5. Oktober 2009 - NDR MV:
Innenminister Caffier schaltet sich in Schönberg ein! Im Streit um Schönbergs Ex-Bürgermeister Michael Heinze
von der Fraktion Die Linke hat sich Innenminister Caffier (Mecklenburg
Vorpommern) eingeschaltet. Er ruft alle Schönberger zu Ruhe und Besonnenheit
auf:
Grund für die Sorge des Innenministers sind 21 Strafanzeigen Schönberger
Einwohner, die bei der Polizei eingegangen sind. Wegen Sachbeschädigung,
Bedrohung, Nötigung, Beleidigung, übler Nachrede und Verleumdung.
Hintergrund ist der Streit um die Bürgermeisterwahl im Juni. Damals
wurde Heinze mit 72 Prozent der abgegeben Stimmen zum Bürgermeister
gewählt. Sein Amt darf er aber nicht ausüben. Die Stadtvertretung
hatte ihn beurlaubt, weil er über seine inoffizielle Mitarbeit
für die Staatssicherheit nicht die Wahrheit gesagt haben soll.
Heinze-Befürworter hatten daraufhin mehrere Abgeordnete bedroht,
einer wurde sogar tätlich angeriffen. Nach diesen Vorfällen
haben 6 von 15 Abgeordnete ihr Mandat niedergelegt. Innenminister Caffier
sagte: Es könne nicht hingenommen werden, dass Mandatsträger
aufgrund ihres Abstimmungsverhaltens bedroht und beleidigt werden.
14:10 Uhr Deutschland heute
Streit im mecklenburgischen Schönberg - Darf ein ehemaliger Stasi-IM
und Grenzkommandeur Bürgermeister bleiben? Download: Sendung | mp3-format
11. September 2009 - Frankfurter Rundschau:
Die Schönberger Mauer
Schindlers Wahl-Heimat - Station 5
Es war Mitte Juni, als Helmut Preller die kleine Welt im westlichen
Mecklenburg ins Wanken brachte. »
den kompletten Artikel auf www.fr-online.de lesen
25. September 2009 - Politiken Dänemark:
*Borgmesters Stasi-fortid deler tysk by*
Wenige Tage vor der deutschen Wahl spaltet der Streit um die Vergangenheit
eine deutsche Stadt, wo ein früherer Mitarbeiter des ostdeutschen
Sicherheitsdienstes ein populärer Politiker ist. »
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29. August 2009 - Bild.de:
Warum baut Künstler Helmut Preller
die Mauer wieder auf?
Rund 3,70 mal 20 Meter, graue Spanplatten, Stacheldraht. Was Helmut Preller
(58) da auf seinem Grundstück in Schönberg/Nordwestmecklenburg an der
Durchgangsstraße nach Lübeck (Schleswig-Holstein) errichtet, sieht gewaltig
aus: Ein Stück Mauer – zumindest symbolisch. Mit dem Mahnmal will der
Künstler an die innerdeutsche Grenze erinnern, an der Hunderte Ostdeutsche
durch Minen und Schießbefehl des DDR-Grenzregimes zu Tode kamen. Ein ehrbares
Anliegen. Doch im 4400-Einwohner-Städtchen wird der Künstler beschimpft
(„Du Wessi!“), erhält Drohungen. „Preller amputieren bis zum Hals,, den
Rest wegschmeißen!“ schrieb ihm jemand: „Preller go home“. In einem Leserbrief
rief eine Frau den gebürtigen Hamburger auf, die Kleinstadt zu verlassen.
Wieso die Einschüchterung? Preller ist sich sicher: „Hier wirken die alten
Stasi-Kräfte weiter.“ »
den kompletten Artikel auf www.bild.de lesen
17. August 2009 - Der Spiegel:
Besorgte Bürger |
"Von wegen Kunst könne heute keine Debatten mehr auslösen
Viele Schönberger fühlen sich durch Prellers Aktion provoziert,
mit großer Mehrheit hatten sie einen früheren Grenztruppen-Kommandeur
zum Bürgermeister gewählt. Im Ort gilt Preller, der aus Hamburg
stammt, als Sonderling. Nur wenige Einheimische erschienen zum Mauergedenken,
einer, der da war, schimpfte: Da müsse man doch was tun, gegen diesen
Mist, der Wessi müsse "uns nichts erklären" - und
"außerdem sind wir hier nicht in Berlin". Die Installation,
die noch mit Stacheldraht versehen wird, soll bis zum 9. November in Schönberg
mahnen. »
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Helmut Preller | Freie Akademie Schönberg
Lübecker Straße 10
23923 Schönberg/Mecklenburg
Tel: 0152 01 966 211
E-mail: preller [at] incode.com www.fas-schoenberg.com
der Spiegel 40/2009
Der Grenzverletzer
Ein Künstler aus Hamburg baut im mecklenburgischen Schönberg
eine Gedenkmauer zum 13. August 1961 auf und provoziert damit die Altkader,
Stasileute, Grenztruppen und IMs. Die verteidigen sich gegen den Eindringling. »
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5-Bericht von Spiegel-TV
Die Mauer von Schönberg - ehemals DDR-Grenzregimet 6
Spiegel-TV in Schönberg. Aus einer Kunst-Installation von Helmut
Preller als Gedenkmauer für die Opfer des DDR-Grenzregiems wird ein
Streitobjekt für die ehemalige Grenzstadt Schönberg in Mecklenburg.
Ex-Kommandeur der Grenztruppen und Stasi-Spitzel Michael Heinze wird von
1/3 der Wahlberechtigten als Bürgermeister gewählt - trotz (wegen?)
der vergangenen Tätigkeit als DDR-Kader und "IM-Richard".
Statt der Opfer an der Grenze zu Gedenken, lenken die "Heinze-Sympatisanten"
den Zorn der Schönberger auf Preller - die sich in allen Arten von
Beschimpfungen, Verleumdungen und Gewalt gegen die Gedenkmauer und den
Künstler jetzt Luft macht. Von Erinnerungskultur und Aufarbeitung
keine Spur - »
Link zu youtube
4-Bericht auf 3Sat
Der Streit um den Künstler Helmut Preller
In Schönberg in Mecklenburg steht die Mauer wieder - geschützt
von Kameras und Stacheldraht. Ein Künstler aus Hamburg hat sie hochgezogen
und damit den Zorn einer ganzen Stadt provoziert. Seit Wochen wird er
massiv angefeindet. »
Link zu youtube »
der komplette Bericht auf www.3sat.de