u.a. über Legenden und verklärende Unrichtigkeiten
die über das Leben in der DDR im Umlauf sind.
Freya Klier gehört zu den herausragenden Persönlichkeiten
der ostdeutschen Friedensbewegung. Heute schreibt sie Bücher,
dreht Filme und geht regelmäßig in Schulen, um über
die DDR aufzuklären.
Im Alter von drei Jahren kam Freya Klier nach der Verhaftung ihres
Vaters in ein Kinderheim. Mit 18 Jahren unternahm sie einen erfolglosen
Fluchtversuch aus der DDR, für den sie zu einer Gefängnisstrafe
verurteilt wurde.
Nach ihrem Studium an der Theaterhochschule war sie zunächst
als Schauspielerin tätig, ehe sie ins Regie-Fach wechselte.
Für die Uraufführung von Ulrich Plenzdorfs "Legende
vom Glück ohne Ende" bekam sie 1984 den DDR-Regiepreis.
Seit Anfang der 80er Jahre war sie in der Friedensbewegung aktiv.
Dies führte 1985 zu einem Berufsverbot. Gemeinsam mit ihrem
Ehemann Stephan Krawczyk wurde sie 1988 verhaftet und nach Westdeutschland
abgeschoben.
Marianne Scheuerl hat Freya Klier in Berlin getroffen.
Autor: Marianne Scheuerl
Kontakt
Helmut Preller | Freie Akademie Schönberg
Lübecker Straße 10
23923 Schönberg/Mecklenburg
Tel: 0152 01 966 211
E-mail: preller [at] incode.com www.fas-schoenberg.com
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